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Miteinander

Grosse Aufgaben löst man nur gemeinsam

Wir fordern eine Grundhaltung, die gemeinsame Prioritäten setzt und damit mehr für etwas ist, als zwingend gegen etwas anderes. Ein vermeidbares Gegeneinander ist nie so erfolgreich wie ein begründetes, von vielen getragenes, ausgewogenes und dennoch zielgerichtetes Miteinander.

Es gilt Anreize für solidarisches Handeln zu setzen und Egoismus zu maßregeln, um die Gemeinschaft zu stärken. Hierfür muss man – bei Beibehaltung der Toleranz – den negativen Effekten der Anonymität der Metropole frühzeitig im Sinne der Gemeinschaft entgegenwirken.

Das kann im Kleinen beginnen, indem sich der Autofahrer in den Radfahrer hineinversetzt und umgekehrt. Wenn beide ihr Verhalten aus der Perspektive des anderen betrachten und entsprechend anpassen, ist viel für die Verkehrssicherheit gewonnen.

Die Debatte um Klima und Wirtschaft wäre ebenfalls produktiver, wenn nach einem Interessenausgleich gesucht würde, statt nur auf Maximalforderungen zu bestehen. Die Wirtschaft ist nicht generell gegen Klimaschutz und auch Klimaschützer sind nicht zwingend wirtschaftsfeindlich.

Was uns vereint, ist größer als das, was uns trennt

Es reicht nicht nur tolerant im Sinne von „Leben und leben lassen“ zu sein – sicher ist das eine der großen Stärken von Berlin. Aber für eine echte Gemeinschaft, muss man bereit sein den anderen nicht nur Leben zu lassen, sondern Gemeinsamkeiten zu finden, um Probleme zu überwinden und miteinander zu leben, nicht nur nebeneinander.

Nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen lösen ohne große Gruppen oder schwache Einzelne auszugrenzen oder abzuhängen. Wer einander zu sehr ausgrenzt, verhärtet die Fronten und senkt die Hemmschwelle im Umgang mit politischen Gegnern, was am Ende allen schadet.

Ich will mitmachen!